Gruppenübergreifendes Spielen und Lernen

Die Kinder haben eine große Auswahl an Spielpartnern im gleichen Alter und mit gleichen Spielinteressen!

Neue Freundschaften können entstehen, da man die Gleichaltrigen aus den anderen Gruppen nicht nur draußen trifft, sondern auch in allen Aktionsbereichen oder beim Frühstücken im Kinderbistro. Bestehende gruppeninterne Freundschaften können sich vertiefen, wenn man zusammen loszieht und schöne Erfahrungen macht, von denen man später den Kindern der eigenen Gruppe erzählen kann.

Die Kinder finden große und vielfältig ausgestattete Spielräume und Spielanregungen für ihre Interessen vor!

Wenn der größte Teil eines Gruppenraumes zum Rollenspiel, Verkleiden, Schminken usw. genutzt werden kann, sieht das selbstverständlich anders aus, als in kleinen Puppenecken in multifunktionalen Gruppenräumen. Das gleiche gilt für die Baubereiche, Kreativitätsbereiche, Bewegungsräume und alle anderen Aktionsräume. So finden die Kinder ein wesentlich breiteres Angebotsspektrum vor.

In jedem Gruppenraum finden sie zudem auch eine Grundausstattung mit Kreativmaterial, Puzzles, Spielen, Büchern u.v.m. um ihnen die Möglichkeit zu bieten, in der gruppeninternen Zeit verschiedenen Spielinteressen nachzugehen.

Die Kinder können von den Fähigkeiten und Stärken aller MitarbeiterInnen profitieren!

Einige ErzieherInnen sind besonders musikalisch, einige sehr sportlich, manche sehr kreativ, manche besonders witzig, andere besonders einfühlsam. Stärken von ErzieherInnen lassen sich unzählige aufzählen, aber niemals gibt es das eine Multitalent. Die Kinder finden sehr schnell den/die Person, der/die ihrem Bedürfnis am meisten entsprechen kann. Sie sind nicht zwangsläufig den ganzen Tag an ein oder zwei Personen gebunden, obwohl sie mit andern viel besser klar kämen.

Dadurch, dass die MitarbeiterInnen ihre Einsatzbereiche regelmäßig wechseln, lassen sich viele Leute immer wieder neue Impulse und Gestaltungsangebote einfallen und das Angebotsspektrum wird somit abwechslungsreich und vielfältig.

Kinder, die es möchten, können immer in der Nähre ihrer Bezugspersonen bleiben und dabei im Laufe der Zeit in allen Aktionsbereichen ausgedehnte intensive Lernerfahrungen mit persönlicher Zuwendung machen.

Die Kinder können sich bedürfnisorientiert beschäftigen!

Sie sollen ihre individuellen Bedürfnisse weitgehend ausleben können, ohne andere Kinder in ihren Spielinteressen einzuschränken. Der Rollenspielraum bietet z.B. Platz für 20 Kinder mit vielen Spielideen, die parallel laufen oder miteinander verbunden werden. In klassischen Konzepten sind diese Bereiche schnell mit den Spielinteressen weniger Kinder belegt.

Die Kinder finden konzentriert in ein Spiel ohne Ablenkung durch andere Aktivitäten!

Der Ruheraum dient nur zur Entspannung, sinnlichen Wahrnehmung und zum Vorlesen. Hier ist Krach nicht erlaubt. Und die Kletterer und Tänzer im Bewegungsraum stören nicht mit ihrem Elan die konzentrierten Konstrukteure von Straßennetzen und Zooanlagen auf dem Bauteppich. Viele Kinder haben bei Schulantritt oft alle motorischen und kognitiven Fähigkeiten ihrer Altersstufe, sind aber nur schwer in der Lage, sich ausdauernd über einen längeren Zeitraum auf eine Tätigkeit zu konzentrieren. Der Reizüberflutung, der sie täglich ausgesetzt sind, kann die Arbeit in Schwerpunktbereichen erfahrungsgemäß etwas entgegensetzen.

Die Kinder können selbstbestimmt Entscheidungen treffen und den Tagesablauf in Selbstverantwortung mitorganisieren!

Dadurch, dass sie sich über einen längeren Zeitraum selbst entscheiden können, mit wem sie wo was spielen, wie sie dort hinkommen und wie sie ihre Zeit einteilen, verfügen die Kinder über einen großen Freiraum zur Entfaltung ihrer individuellen Persönlichkeit, ihres Selbstbewusstseins und ihrer Selbstbestimmung. In diesem Alter wird das Fundament für die entsprechenden Eigenschaften und Fähigkeiten geschaffen, auf dem sie ihr ganzes Leben lang aufbauen können. Zudem ist dies eine ideale Vorbereitung auf die Grundschule, an der das Lernen in Schwerpunktgruppen immer weiter einziehen wird.

Die ErzieherInnen sind ausgeglichen und können dem einzelnen Kind und den verschiedenen Spielentwicklungen intensiv Aufmerksamkeit schenken!

In der gruppenbezogenen Arbeit sind die MitarbeiterInnen in der Regel für alles gleichzeitig zuständig. Die Frühstückssituation begleiten, Gespräche anregen, trösten, beim Puzzle helfen, Bastelangebote anleiten und unterstützen, Farben lernen, einen Zoo bauen, vorlesen, verarzten, nasse Hosen wechseln, Rollenspiele mitspielen,...! Selbst wenn sie versuchen, ihre Zuständigkeiten einzuteilen - die Kinder haben in der Regel dafür kein Verständnis. Dadurch, dass jede/r ErzieherIn für einen Aktionsbereich zuständig ist, können Gedanken und ihre eigenen Phantasien auf das aktuelle Thema konzentriert und die sozialen Prozesse und Gesprächsanregungen in einem Rahmen angeboten werden, der für alle erlebbar und überschaubar bleibt.

Daneben macht es wirklich Freude, miteinander zu kooperieren, gemeinsam im Team Ziele für ein Kind zu verfolgen und von den wachsenden Kompetenzen aller zu profitieren

Beobachtungen sind vielfältig und dadurch objektiver!

Beobachtung und Dokumentation sind elementare Bestandteile der pädagogischen Arbeit und Grundlage für Förderungen und Entwicklungsgespräche mit Eltern. Gerade in teiloffenen Konzepten wie unserem muss besonders viel Wert auf das Beobachtungsmanagement gelegt werden. Beobachtung, Austausch, Auswertung und Planung gehören zu den Schwerpunkten der regelmäßigen Verfügungszeiten.

Dadurch, dass jedes Kind vielfältige Kontakte zu allen pädagogischen MitarbeiterInnen hat, können seine Fähigkeiten und Fertigkeiten, seine Stärken, Entwicklungsdefizite und Bildungsprozesse vielfältiger und aus verschiedenen Blickwinkeln wahrgenommen werden.

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Letzte Änderung am 06.11.2018

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