Integration / Inklusion

Das Konzept der Inklusion geht von der Besonderheit und den individuellen Bedürfnissen eines jeden Kindes aus und zielt darauf ab, allen Kindern die gleichen Bildungsprozesse zu ermöglichen. Der Begriff Inklusion wird häufig auf die gemeinsame Erziehung und Bildung von Kindern mit und ohne Behinderung bezogen. Er umfasst darüber hinaus das Ziel, Vielfalt und Unterschiede zu respektieren, Ausgrenzungen zu widerstehen und individuelle Unterschiede als Ressource zu betrachten. Inklusion beginnt mit der Wahrnehmung von Unterschieden zwischen Menschen und sorgt für gemeinsame Erfahrungen.

Seit Anfang 2004 ist unsere Einrichtung vom zuständigen Landesjugendamt als geeignet für die“ Einzelintegration“ von behinderten Kindern anerkannt worden.

Nach §2 Abs. 1 SGB IX sind Menschen behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist.

Grundlage der gemeinsamen Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung sind die in der pädagogischen Konzeption der städtischen Tageseinrichtungen für Kinder in Recklinghausen beschriebenen Grundüberzeugungen, Leitgesichtspunkte und Standards, die Qualitätskriterien des Nationalen Kriterienkataloges (NKK) und das Konzept „Gemeinsame Erziehung“ des LWL (2006).

Wir stellen mehrere Plätze für Kinder mit Behinderungen oder Kinder, die von Behinderung bedroht sind, zur Verfügung. Eine zusätzlich eingestellte Motopädin unterstützt die pädagogische und integrative Arbeit mit diesen Kindern. In intensiver Zusammenarbeit mit den Eltern und externen Therapeuten begleitet sie zielgerichtet die optimale Entwicklung und Förderung der Kinder.

Der Schwerpunkt bei dieser Begleitung liegt darauf, die Kinder in das Spiel mit anderen Kindern zu integrieren und ihnen, wenn nötig, Unterstützung bei der Kontaktaufnahme bzw. den fortlaufenden sozialen Kontakten zu geben sowie motorische oder kognitive Schwierigkeiten spielerisch aufzugreifen und Fähigkeiten ohne Leistungsdruck zu fördern. Erforderliche Einzelförderungen finden wann immer möglich in spielerischer und für die Kinder möglichst unauffälliger Form in Kleingruppen statt. Die Raumgestaltung ermöglicht ein hohes Maß an Selbständigkeit. In allen Gruppen und Aktionsbereichen finden sich vielfältige Materialien, die den Fähigkeiten und Fertigkeiten auch der Kinder mit Beeinträchtigungen entsprechen.

Als besonders förderlich hat sich das Vorhandensein des Bewegungsraumes erwiesen. Neben den vielfältigen täglichen Bewegungsmöglichkeiten der Kinder bietet er Gelegenheit für gezielte Motorikangebote, zur Wahrnehmungsförderung und für das bewegungsorientierte Lernen.

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Letzte Änderung am 06.11.2018

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