- Das Megawichtigste - das absolut Interessanteste - das Meistgeschätzte - das Heißgeliebteste - das Topaktuellste - das Unverständlichste für das Kind ist ... es selbst!
Bevor ein Kind in der Lage ist , auf seine Mitmenschen zuzugehen und tolerant und friedlich mit ihnen umzugehen, muss es zunächst seine eigenen Fähigkeiten und Besonderheiten kennen lernen. Selbstvertrauen und Selbstsicherheit sind die wesendlichen Fundamente für die Selbständigkeit und die Entwicklung sozialer Kompetenzen.
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"Mit etwa zweieinhalb Jahren kann das Kind bereits sehr konkret Merkmale, die es charakterisieren, formulieren. Diese stehen jedoch noch relativ unverbunden nebeneinander. Diese Merkmale können körperlicher Art ("Ich habe braune Augen"), Aktivitäten kennzeichnen ("Ich fahre gerne Roller"), soziale Beziehungen beschreiben ("Ich habe zwei Brüder") oder psychologischer Art sein ("Ich bin mutig"). "
Quelle: Grundlagen der Entwicklungspsychologie G. Haug-Schnabel / 1. Bensei
Deshalb haben wir das Projektthema "Ich" als Auftaktthema für unseren Jahresschwerpunkt "Ich und meine Welt" gewählt.
Im ersten Quartal des Jahres 2008 haben wir begonnen. Es fing mit dem eigenen Namen an. Jedes Kind hat ziemlich schnell gemerkt: Einen eigenen Namen zu haben ist sehr wichtig. ! Denn bei vielen Begegnungen wird zuerst gefragt "Wie heißt du?" Durch Spiele, wie Namen - Lotto oder Namen - Singsang wurde der eigene Name spielerisch hervorgehoben.
"Ich hab' Hände, sogar zwei und auch Haare mehr als drei. Ich hab' einen runden Bauch und 'ne Nase hab ich auch. Ich hab' links und rechts ein Bein, und ein Herz doch nicht aus Stein. Und nun winke ich dir zu, Hallo du, du, du."
So heißt es in einem Lied, welches die Kinder gelernt haben. Wichtige Merkmale körperlicher Art wurden dadurch angesprochen. In einem "Kinderausweis" wurden eben diese Merkmale (Größe, Gewicht, Augen- und Haarfarbe, etc) schriftlich und mit Fotos dokumentiert.
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Zusätzlich haben die Kinder sich im Spiegel betrachtet und sich im "Original" gemalt. Auf Fotos haben sich die Kinder wieder erkannt, entdeckten Ähnlichkeiten, aber auch ganz besondere Dinge, die einen von anderen unterscheiden.
In täglichen Gesprächen und in den einzelnen Räumen der Einrichtung wurden durch Angebote, dem Bewusstmachen des eigenen Körpers und des eigenen HandeIns entgegengekommen. Mit entsprechenden Geschichten wurde das Projekt abgerundet. |