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Der weltberühmte Albert Einstein war schon zu seinen Lebzeiten bekannt als genialer Physiker und Mathematiker, humorvoller Philosoph, hervorragender Geigenspieler und Kunstliebhaber, mutiger Pazifist, Naturliebhaber und konsequenter Individualist.
Doch es hat viele Jahre gedauert, bis seine – für damalige Zeiten – revolutionäre pädagogische Auffassung, als das gewürdigt wurde, was sie war : ein Plädoyer für Individualismus, Selbstbestimmung und Förderung der grandiosen Fähigkeiten und der Liebe, die jeder Mensch als Grundausstattung mit in diese Welt bringt! |
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Diesem genialen Menschen, der für kleine Kinder auch noch idealerweise den schlauen und lustigen Opa verkörpert, haben wir die Zusammenfassung des umfangreichen pädagogischen Konzeptes gewidmet, das der Arbeit in unserer Einrichtung zugrunde liegt :
OKAY, wir können nicht garantieren, dass ein Kind ein Genie wird.
Aber wir garantieren, dass es sich bei uns in einer sicheren, anregenden Atmosphäre durch seine Teilnahme an vielfältigen, auf alle Entwicklungsbereiche bezogenen Angebote und aktive Mitgestaltung des unendlich lehrreichen menschlichen Miteinanders zu einem glücklichen Kind entwickeln kann. |
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A.E.: „ Es gibt weder große Entdeckungen noch wahren Fortschritt, solange noch ein unglückliches Kind auf der Welt ist.“ |
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Dadurch, dass sich über mehrere Stunden des Tages jedes Kind den eigenen Bedürfnissen entsprechend in der ganzen Einrichtung den Spielbereich auswählen kann, der es am meisten anspricht, sich der Spielgruppe anschließen kann, die sein Spielinteresse weckt und sich die erwachsene Bezugsperson auswählen kann, die ihm am meisten liegt, gewähren wir größtmöglichen „Spielraum“ für die Entwicklung der Selbstwirksamkeit und der individuellen Entfaltung.
Gleichzeitig legen wir großen Wert auf die Beibehaltung eines Gruppengefühls, das dem Kind Sicherheit und Geborgenheit bietet. Es eröffnet ihm die Möglichkeit, sowohl demokratische Elemente kennen zu lernen – wie z.B. Abstimmungen, Bedürfnisse zugunsten der Gruppe zurückzustellen, Meinungen und Eigenarten anderer zu akzeptieren u.v.m. – als auch sich als wichtiger Teil eines Ganzen wahrzunehmen und Gefühle in der Gemeinschaft noch intensiver zu empfinden. |
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A.E. : „ Das Ziel der Erziehung muss die Heranbildung selbständig handelnder und denkender Individuen sein, die aber im Dienst an die Gemeinschaft ihre höchste Lebensaufgabe sehen!“ |
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Wir bieten den Kindern vielfältige Materialien an, sowohl von Mutter Natur geliefert als auch von Fachleuten unter didaktischen Aspekten entwickelt, die sie neugierig machen, die Vielfältigkeit des Lebens selbst zu erforschen und spielerisch bewältigen zu lernen. |
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A.E. : „ Ich habe keine besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich neugierig!“ |
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Sowohl durch Raumgestaltung und Materialangebot, als auch durch ein aufgeschlossenes und anregendes Erzieherverhalten, versuchen wir, die Kommunikation der Kinder untereinander und mit uns anzuregen und ihre sprachlichen Kompetenzen zu erweitern.
Durch gezielte Angebote in diesem Bereich sind wir bemüht, bei einzelnen Kindern und kleineren Gruppen Defizite aufzuarbeiten und sie gezielt zu fördern.
Literatur, Buchstaben und vor allem das gemeinsame Gespräch begegnen den Kindern überall in der Einrichtung. |
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A.E. : „ Erkläre alles so einfach wie möglich, aber nicht einfacher! |
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Dem Bewegungsdrang der Kinder widmen wir große Aufmerksamkeit, denn wir wissen, dass sich geistige Fähigkeiten nur entwickeln können, wenn parallel dazu dem Körper die Möglichkeit gegeben wird, seine Anlagen auszuleben, zu erproben und weiterzuentwickeln.
Wir nutzen dazu alle räumlichen Ressourcen innerhalb der Einrichtung und verlegen viele Aktivitäten nach draußen. Regelmäßige Waldtage, Fußball-Gruppen und Tanzprojekte bilden neben den angeleiteten Bewegungsaktionen feste Elemente des Tagesablaufes. Vielfältige kindgerechte Materialien fordern die Kinder heraus, herauszufinden, wozu sie alles in der Lage sind.
Bei all unseren vielfältigen Bildungsaufgaben, die in der Kürze der Zusammenfassung nicht alle einzeln erwähnt, wohl aber in der Praxis so ausführlich wie möglich berücksichtigt werden, sind wir uns immer darüber bewusst, dass wir Vorbilder sind in unserem Verhalten, unseren Einstellungen und unseren Urteilen.
Dieses Bewusstsein führt dazu, dass wir die Kinder wahrnehmen als Menschen, die uns täglich dazu auffordern, uns selbst zu erziehen! |
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A.E. : „ Wir können der Tatsache nicht ausweichen, dass jede einzelne Handlung, die wir tun, Auswirkungen auf das Ganze hat!“ |
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Ein Beispiel
Als Thea gerade vom Trampolinspringen im Bewegungsraum in der Kuschelecke mit ihrem Lieblingsbilderbuch ausruht, kommt Sandra rein und fragt, ob sie Lust habe, mit ihr was ganz merkwürdiges herauszufinden.
Lust? Und ob!
In der Forscherecke stehen für Thea und drei andere Kinder jeweils eine mit Wasser gefüllte Schüssel, ein Gummibärchen in einem Boot (leere Aluschale eines Teelichtes) und ein Glas bereit. Sandra bittet die Kinder herauszufinden, wie das Bärenboot auf den Grund der Schüssel tauchen kann, ohne dass das Gummibärchen nass wird.
Nach einer ganzen Reihe Versuchen mit klebrignassen Gummibärchen, die immer mal wieder aufgegessen und durch trockene ersetzt werden müssen, hat Marc es endlich raus:
Er stülpt das Glas ganz langsam über das Bärenboot und drückt es gerade herunter. Das Boot sinkt auf den Boden und der Bär bleibt trocken. Klasse! Thea macht das sofort nach. Immer und immer wieder. Das Glas war gar nicht leer! Es war voll Luft, die sogar drin bleibt, wenn das Glas taucht. Das ist wie zaubern! Sandra erklärt, dass die Luft ein Gas ist, das immer da ist, auch wenn man es nicht sehen kann.
Bevor sie nach einiger Zeit wieder in ihre Gruppe geht, trinkt sie noch einen Schluck Luft aus ihrem Glas.
Tschüss Sandra!
Als Thea später am Maltisch mit Wasserfarbe ein Gummibärchen malt, dass in einer Höhle tief unten in einem lilafarbenem Meer sitzt, ist sie richtig zufrieden mit sich, weil sie ganz einfach Trockenheit zaubern kann, wenn ein Gummibärchen oder jemand anderes es braucht. Komisch nur, das Fabian nicht erkennen kann, was sie gemalt hat!
Später, im Waschraum, wo sie Pinsel und Wasserbecher säubert, kommt ihr eine Idee.
Sie holt sich schnell ein Gummibärchen aus Legostein aus der Bauecke und legt es im Waschraum auf den Boden. Dann stellt sie den Wasserbecher als Höhle darüber.
Und schließlich füllt sie ihren Zahnbecher randvoll mit Wasser und kippt alles darüber. Nachdem sich das Wasser auf dem Boden verteilt hat, hebt sie vorsichtig den Becher an. Das Legogummisteinbärchen ist vollkommen trocken. Klasse!
Kathrin, die gerade in den Waschraum schaut und vor der Pfütze steht, versteht die Situation schnell, denn sie weiß, was Sandra zurzeit für Experimente mit den Kleinen macht.
„Weißt du noch, wo die Putzlappen sind?“ fragt sie freundlich.
Und die Zauberin Thea marschiert stolz los, um ihre Aufgabe zu erfüllen!
„Was hast Du denn heute im Kindergarten gemacht?“ wird Thea von der Mama beim Abholen gefragt.
„Gummibärchen trocken getaucht,“ strahlt Thea, „das geht nämlich!“
„Wirklich, das musst Du mir zu Hause unbedingt zeigen, ich bin richtig gespannt!“
Als Thea mit ihrer Mutter nach Hause geht, hat Kathrin das gute Gefühl, dass sie wieder etwas mehr von dem weiß, was sie kann! |
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A.E. : Phantasie ist wichtiger als Wissen! Phantasie umspannt die Welt! |
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Den Text zu dem in unserer Kita sehr beliebten Einsteinlied finden sie unter dem Link "Lieder über uns" auf unserer Homepage. Alle neu aufgenommenen Familien erhalten die dazugehörige CD und den Text nochmals in unserem ausführlichen Aufnahmeheft! |
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